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"Finderlohn"-Betrug

 von Yukkimaus , 05.11.2007 17:34

05.11.07
"Finderlohn"-Betrug

Aus Österreich kommen in den letzten Wochen vermehrt Meldungen über eine neue Betrugsmasche: Hunde-Besitzern, die verzweifelt ihr Tier suchen, werden Hunderte Euro für das angeblich gefundene Tier abgeknöpft.
Die Masche läuft so: Wer seinen Hund über Suchportale sucht, bekommt eine SMS, mit der Meldung, dass der Hund gefunden ist, man solle bitte Kontakt aufnehmen. Es folgt eine türkische Handy-Nummer. Am Telefon ist ein Mann, der sich als deutscher Rechtsanwalt ausgibt und gerade auf Urlaub in der Türkei. Er erklärt, der Hund sei von einem LKW-Fahrer auf der Straße aufgelesen, mitgenommen und an der Bulgarisch-Türkischen-Grenze beschlagnahmt worden. Er sei bereit, die Formalitäten mit den Behörden zu klären und den Hund per Flugzeug zurückzuschicken. Man möge ihm doch bitte die Flugkosten überweisen...
Wer zahlt, hört nie wieder etwas von dem freundlichen Helfer und der Hund kommt natürlich auch nicht. Die österreichische Polizei geht davon aus, dass die Betrüger nach Deutschland nun auch Österreich "abgrasen"

Yukkimaus
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Betreff Absender Datum
"Finderlohn"-Betrug Yukkimaus 05.11.2007
 

 
 
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