Dies habe ich per Newsletter erhalten. Lest selbst.
Gruß
Ute
137 Hundewelpen aus Lkw gerettet
Den Beamten der Autobahnpolizei Oberwart im österreichischen Burgenland bot sich ein furchtbarer Anblick, als sie am Montag den Laderaum eines Kleinlaster kontrollierten: 137 winzige Hundewelpen auf engstem Raum in einem Lkw zusammengepfercht. Die Welpen stammen aus der Slowakei und sollten illegal 2.600 Kilometer nach Spanien transportiert werden. Zudem waren die Tierpässe der Hunde gefälscht. Wie sich nach einer Untersuchung durch den Amtstierarzt herausstellte, sind die Hunde nicht wie auf den Dokumenten angegeben 17 bis 18 Wochen, sondern gerade einmal fünf bis sechs Wochen alt.
Herbert Oster, dem Präsidenten des Tierschutzhauses "Arche Noah" in Graz, der die Hunde aufgenommen hat, dreht sich bei Transporten wie diesem aus Wut der Magen um: "Da steckt eine richtige Organisation dahinter. Der Fahrer hat gesagt, er fährt einmal in der Woche. Es kann doch nicht sein, dass haufenweise Tiere über tausende von Kilometer transportiert und ihrem Schicksal überlassen werden". Der Tierschützer hat den Fall jetzt seinen Anwälten übergeben, um eventuell Strafanzeige wegen Tierquälerei in Brüssel zu stellen. Oster will sich außerdem mit der zuständigen Kommissarin für Gesundheit und Tierschutz in Verbindung setzen, um alles Notwendige dafür zu tun, diese grauenhaften Tiertransporte zu stoppen.
Im Tierschutzhaus kümmern sich derzeit rund um die Uhr sechs Tierpfleger und ein Tierarzt um die kleinen Welpen, die viel zu früh von ihren Müttern weggerissen wurden. "Da ist wirklich alles mit dabei: Französische Bulldoggen, Pitbulls, Rottweiler, Mastiffs, Westies …", sagt Oster. Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, will er sie in gute Hände vermitteln. Solange dürfen die Hunde in ihrer "Arche Noah" bleiben und darauf hoffen, nach all den Strapazen doch noch einen liebevollen Platz zu finden.