Forum "Haus zum Husky"

Brief von Genia aus dem Urlaub

#1 von Sternchen , 04.02.2007 15:21

Genia im Urlaub:

Ab ins auto und Juchuuu - es geht auf Reisen. Autofahren ist für Genia ein Genuss geworden, und wir müssen aufpassen, dass sie nicht in jedes Auto springt. Halten wir dann an, presst sie sich das Gittermuster in die Nase, um möglichst schnell rauszuspringen. Ein kräftigen PLAAAAATZ reicht aber aus, dass sie ruhig liegen bleibt, bis wir ihre Leine fassen können. Pullern und lösen außerhalb des heimischen Gartens ist allerdings immer noch eine Geduldsprobe für uns - es ist viel zu aufregend draußen, so lästige Sachen macht man (Hund) dann doch lieber zu Hause.

Auf Usedom angekommen raus aus dem Wagen und meine Arme in alle Himmelsrichtungen gezogen - mann, ist das interessant hier! Viel viel Wiesen und Felder und alles gehört mir! Und erst der Labbi der Vermieterin, schnüffel, wedel, hops.

Ab mit den Hunden aufs Grundstück und die Vermieterin zeigt uns die Wohnung: Mal sehen, wo sie hier unten Platz für die Hunde finden (habe ich mich im ersten Moment auch gefragt:-).
Genia: Wieso unten?? Oben ist es doch auch interessant - steht doch ein Bett! Die Vermieterin hat erst etwas sparsam geschaut, als die Hunde direkt die Raumspartreppe nach oben liefen: Wie, die Hunde steigen Treppen?? Klar doch, Lötti geht jetzt sogar die Leier hoch!! Ist aber auch ne richtig nette Vermieterin, sie tüddelt auch viel mit ihrem Hund und alle haben in Eintracht die Blumen aus ihrem Garten gefressen. Genia mag am liebsten lila Tulpen und beige Rosen. Sie steht dann vor der Blüte, schaut sie sich genau an und macht dann mit einem großen Happs der Blüte den Garaus.

Wir haben dann am ersten Tag Genia direkt laufen lassen, an der drei Meterleine, die sie quer über die Felder Usedoms gezogen hat. Zwei Tage gings gut, dann hat die Lütte die Ohren auf Durchzug gestellt und ist mir abgegangen auf die Wiese. Da die Wiese schon ziemlich hoch war, habe ich sie auch nicht mehr sehen können. Rufen und Pfeifen war zwecklos - zielstrebig ging es ab. Bin dann mit den anderen nach Hause, habe Jörg auf Trapp gebracht und zusammen haben wir das Monster gesucht. Das Bild dann allerdings war zu niedlich: Genia lag Mitten von Kuhblumen und schaute in die weite Welt. als wir dann ankamen, legte sie sich auf den Rücken und wollte gekrault werden, frei nach unserem Urlaubsmotto:
Ist die Welt nicht herrlich?
Wer bitte kann da noch böse sein - waren ja froh das es dem kleinen Luder gut ging. Das Ganze hat sie dann noch einmal am anderen Tag mit uns gemacht. Dann allerdings haben wir sie uns ordentlich zur Brust genommen, und von dem Tag an ist sie jeden Tag mindestens zwei Stunden ohne Leine frei durch die Felder und Wiesen gelaufen. Wehe, wenn die Leine nicht pronto abgemacht wurde, sobald eine Wiese zu sehen war - uuuuuuuuuuhhhhhh war dann die Botschaft. Auch heut zu Hause läuft Genia noch frei und lt. Jörg gehorcht sie ganz primA:




 
Sternchen
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Genia geht übers Wochenende in die Pension!

 
 
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