Forum "Haus zum Husky"

Entfernung von Hundekot

#1 von Husky2004 , 19.01.2011 05:40

Heute ist in der WR mal wieder son netter Artikel bzgl. der Entfernung von Hundekot + freilaufenden Hunden. Da werden mal wieder alle Hundehalter über einen Kamm geschert (macht wenigstens den Eindruck). Die erwähnen auch u.a. den Kotbeutelspender bei uns im Dorf. Das der aber über Monate! LEER ist steht da nicht! Die angegebene Nr. werde ich gleich erstmal anrufen. Hundesteuer deutlich erhöhen aber nichts machen.

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#2 von Husky2004 , 21.01.2011 06:13

Die zuständige Dame war am Telefon sehr freundlich. Bin mal gespannt ob das mit dem Auffüllen ab jetzt klappt.

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#3 von Sternchen , 21.01.2011 08:14

Wir haben bei uns auf dem Grundstück

einen Hundekotbeutelspender Belloo Combi mit Müllbehälter für die Entsorgung der benutzten Beutel
seit einem Jahr aufgestellt.

Dieser wird von Hundebesitzer genutzt, aber nach meinen Beobachtungen leider noch zu wenig.

Mal sehen wieviele ich nachträglich am Wegesrand entsorgen muß wenn der Winter vorbei ist.

LG
Marianne


 
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RE: Entfernung von Hundekot

#4 von Yukkimaus , 22.01.2011 21:35

Habe heute auch erst einmal den Kot von Hawk beseitigt.
Der hatte es so eilig, dass er in eine Einfahrt gesch..... hat.
Und um Ärger zu vermeiden, habe ich eben den Kotbeutel genommen.


 
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RE: Entfernung von Hundekot

#5 von Yukkimaus , 27.02.2011 19:15

...oh, dieser Beitrag ist gerade im WDR gelaufen.

Häufchensünder zahlen 2011 noch mehr

Viele Städte haben das Bußgeld für Hundehalter, die den Kot ihrer Lieblinge einfach liegen lassen, deutlich erhöht. Die Städte wollen jetzt auch strenger gegen Häufchensünder vorgehen und häufiger kontrollieren. Die Bußgeldhöhe liegt in Düsseldorf etwa bei 75 bis 1.000 Euro, in Köln zwischen 35 und 500 Euro. Wenn der Hund etwa den Kinderspielplatz mit einem Freiluftklo verwechselt, dann kostet das in Köln den Höchstsatz von 500 Euro.

Es gibt allerdings keinen genau festgelegten Bußgeldkatalog, der festschreibt, an welchem Ort der liegengelassene Haufen wie viel kostet. Die Höhe der Strafe liegt im Ermessen der Kontrolleure. Die beurteilen zum Beispiel, wie einsichtig der Hundehalter ist, wie oft er schon auffällig wurde und welchen Ort der Hund als Toilette benutzt hat. In jedem Fall sind Plastiktüten deutlich preisgünstiger, und oft gibt es sogar Tütenspender als Service von der Stadt.


 
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RE: Entfernung von Hundekot

#6 von Husky2004 , 01.03.2011 06:21

Der Spender ist bei uns bis jetzt übrigens NICHT aufgefüllt worden!

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#7 von Yukkimaus , 02.03.2011 21:22

Na bei euch gibt ja wenigstens diese Kotbeutelspender.

Soviel ich gesehen habe, hält es die Stadt Arnsberg nicht für nötig überhaupt solche aufzustellen!
Habe bis heute keinen gesehen!


 
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RE: Entfernung von Hundekot

#8 von Husky2004 , 02.03.2011 21:25

Na, ja ein Spender der teilweise über mehrere Monate nicht aufgefüllt wird hilft auch nicht. Ich habe fast immer selber welche dabei. Hauptsache ich sammel nicht wieder den falschen Haufen ein. Habe Dir eben über wkw geschrieben.

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#9 von Husky01 , 26.03.2011 21:04

So, da habe ich was passendes in den heutigen Zeitungen
WP + WR (26.03.2011) gefunden.

Sportunterricht für Schüler auf Wiese mit Hundekot
Politiker lehnen Hundeverbot im Park ab / Mehr Kontrollgänge
nicht machbar / Eltern sind empört

Mangels eigener Schulturnhalle erhalten Schüler der Grundschule St.
Michael in Straßenkleidung Sportunterricht in Bröckelmanns Park. Doch
die oft durch Hundekot verschmutzte Wiese lässt dies eigendlich aus
hygienischen Gründen nicht zu.


Von Martin Schwarz
Neheim
Der Ärger um Hundekot in Bröckelmanns Park spitzt sich zu : Wegen
fehlender eigener Schulturnhalle müssen Schüler aus der Grundschule
St. Michael insgesamt zwölfmal in der Woche zum Sportunterricht in
den Park gehen und laufen Gefahr, bei Ballspielen in Hundehinterlass-
enschaften zu treten oder zu fassen.

Zwei Vätern von betroffenen Grundschülern, Martin Obertrifter und
Peter Neuhaus, ist jetzt der Kragen geplatzt. Sie sprachen den Vor-
sitzenden des Bezirkausschusses Neheim, Klaus Humpe, an mit der
Bitte, dass sich die Neheimer Politiker für ein Hundeverbot in Bröckel-
manns Park aussprechen. " Die hygienisch vollkommen unhaltbaren
Zustände betreffen nicht nur alle Kinder aus der Grundschule St. Michael,
sondern auch die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten St. Michael
sowie alle Kinder, die den Kinderspielplatz in Bröckelmanns Park nutzen ",
betonte Obertrifter. Um so verärgerter reagierte Obertrifter, als er erfuhr,
das die Neheimer Politiker ein Hundeverbot in Bröckelmanns Park ablehnten
und statt dessen forderten, dass das Ordnungsamt in den Morgen- und Abend-
stunden verstärkt Kontrollgänge machen sollte, um die Hundehalter, die den
Kot im Park nicht beseitigen, zu bestrafen. Martin Obertrifter glaubt nicht, dass
diese Aufforderung ans Ordnungsamt tatsächlich etwas bringt.
Eine Nachfrage unserer Zeitung bei der Stadtverwaltung erhärtete diese Skepsis.
Wir können nicht alle Flächen morgens und abends kontrollieren. Stadt Arnsberg
Zur Aufforderung ans Ordnungsamt meinte Stadt - Pressesprecher Dirk Hammel :
" Die Verunreinigung öffentlicher Flächen tritt im gesamten Stadtgebiet auf. Dem
städtischen Ordnungsdienst ist es unmöglich, alle flächen in den Morgen- und
Abendstunden sowie an den Wochenenden zu kontrollieren. " Zusätzliches Perso-
nal für eine solche freiwillige Leistung dürfe die Stadt als Haushaltssicherungs-
kommune nicht einstellen.
Ein Hundeverbot in Bröckelmanns Park hatten die Neheimer Politiker insbesondere
aus dem Grund abgelehnt,weil dann auch Hundehalter bestraft werden würden, die
sich einwandfrei verhalten. Der Vorschlag, Boxen mit Tüten für Hundekot aufzu-
stellen, wurde abgelehnt, weil zum Beispiel in Alt - Arnsberg ein solcher Versuch
schon kläglich gescheitert war. Solche Boxen fielen damals Vandalismus zum Opfer,
Tüten flogen durch die Gegend.

KOMMENTAR

Notfalls müssen alle Herrchen draußen bleiben
EINE LETZTE FRIST SETZEN !

Wer selbst keinen Hund hält, kann mit Blick auf den Hundekot leicht fordern :
Hundeverbot in allen städtischen Parkanlagen! Doch dann werden auch einsichtige
Hundehalter bestraft, die ihren Hund an die Leine nehmen, auf auf den Wegen
bleiben und im Falle eines Falles die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners besei-
tigen. Umgekehrt machen rücksichtslose Hundehalter viele Bürger mit Recht
wütend : Denn wer seinen Hund im Park einfach machen lässt, macht sich straf-
bar.
Der ruf der Neheimer Politiker nach mehr Kontrollgängen des Ordnungsamtes ist
nicht umsetzbar. Denn hierfür fehlt es an Personal; zusätzliche Stellen darf die
Haushaltskommune Arnsberg nicht einrichten. Die politische Initiative aus 2009,
eine Stadtwacht mit noch weiteren Ordnungsaufgaben einzurichten, ist im Not-
haushalt 2010 untergegangen.
Was bleibt? Die Neheimer Politiker könnten sich den Beschluss des Hüstener Be-
zirksausschusses zum Vorbild nehmen. Mit Blick auf den Hundekot im Solepark, auf
der Finnbahn und auf dem Areal " Große Wiese " setzten die Hüstener Politiker den
uneinsichtigen Hundehaltern eine letzt Frist. Es werden jetzt Tütenboxen aufge-
stellt und wenn sich die Situation bis zum 30. Juni 2011 nicht gravierend bessert,
soll in den genannten Bereichen ein Hundeverbot erlassen werden.
Dies könnte den Druck auch auf gute Hundehalter steigern, die uneinsichtigen
anzusprechen. Ansonsten müssen notfalls gute wie schlechte Hundehalter leider
draußen bleiben. Martin Schwarz

P:S.: Leider habe ich noch nie etwas von den Tütenboxen in Alt - Arnsberg gehört,
gesehen oder gewußt wo sie aufgestellt waren. Haben sich das vielleicht einige Per-
sonen aus den Fingern gesogen nur um in der Öffentlichkeit nicht "BLÖD" dazustehen?

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#10 von Husky2004 , 27.03.2011 07:39

Das wird wohl überall ein Problem sein/bleiben. Unser Spender ist übrigens noch NICHT aufgefüllt.

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#11 von Husky01 , 27.03.2011 18:39

Bei Euch gibt es wenigstens eine Tütenbox!!! Hier liegt das in weiter ferne !!!!!!!

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#12 von Husky01 , 23.04.2011 17:54

Ärgernis Hundekot
Große Geschäfte auf der Großen Wiese
Hundekot wird im neu gestalteten Freizeitpark in Hüsten
zum Dauer - Ärgernis / Tütenspender statt Verbot

Von Martin Haselhorst
Hüsten
Sie sorgen für ein großes Geschäft: In der Stadt Arnsberg gibt es rund 3900
Hunde. Täglich fallen ca. 8000 Hundehaufen an. Viele von ihnen werden zur
" Tretmine " für Passanten. Im neuen Freizeitpark " Große Wiese " in Hüsten
ist der Hundekot zum großen Ärgernis geworden. Jetzt wurde ein Tüten -
spender aufgestellt. Eine letzte Chance für Hundehalter vor dem denkbaren Platzverbot.


Die " Tüten - Spender " galten in Arnsberg eigentlich als wenig sinnvolles Instrument.
Vandalen hatten bei früheren Anläufen die Spender zerstört und die Tüten immer
wieder herrausgerissen und zweckentfremdet. In der " Neuen Großen Wiese " aber
soll noch einmal ein Versuch gewagt werden. In dieser Woche wurden an zwei Ein-
gängen zum Sole - Park die " Automaten ", an denen sich jeder Hundebesitzer
kostenlos einen Kot - Beutel zur Entsorgung der stinkig - rutschigen Hinterlassen-
schaft seines vierbeinigen Freundes ziehen kann, aufgestellt.

" Das hier ist kein Ort zum Gassi - Gehen, sondern ein Freizeitpark
für Menschen. " K.Nawrath - Dame


Die Tütenspender sollen nicht falsch verstanden werden. " Hier ist grundsätzlich
kein Ort zum Gassi - Gehen, sondern ein Freizeitpark ", stellt die für die städtischen
Gartenanlagen zuständige Konstanze Nawrath - Dame klar. Hundebesitzer seien
im Park willkommen als Besucher der Anlagen - nicht aber, um hier einenPlatz für
die großen und kleinen Geschäfte ihrer Tiere zu suchen.

Die Hundehaufen sind ein Ärgernis. Für spielende Kinder auf den Wiesen rund um
die Saline und den Solequellen ebenso wie für Jogger auf der im Vorjahr eingeweihten
Finnbahn. Diese ist bei Hundehaltern wegen des weichen Untergrundes besonders
begehrt. " Offensichtlich wissen die Leute gar nicht, dass sie ihre Tiere hier auf das
Engagement eines Vereins kacken lassen ", ärgert sich Thomaas Vielhaber. Mit
dem LAC Veltins Hochsauerland hatte er sich intensiv um Sponsoren und Unterstützer
für den Bau der Finnbahn für den Breitensport bemüht.

Nun aber muss der Jogger auch hier aufpassen, wo er hintritt. Auch die Fußballer des
SV Hüsten 09, die die Wiesen vor allem für das Kindertraining nutzen, kennen das
Problem. " Das ist wirklich ekelig und unangenehm, " sagt Andreas Haase vom
SV Hüsten 09. Den städtischen Gärtnern fliegt beim Rasenmähen auf der
" Großen Wiese " der Hundekot regelrecht um die Ohren.


Das Ordnungsamt kennt die Beschwerden aus der Bürgerschaft. " Bei diesem
Vermögenswert, den der Solepark darstellt, können wir nicht einfach zuschauen,"
sagt Fachbereichsleiter Ulrich Betkerowitz. Immerhin hat die Umgestaltung des
Geländes inklusive Aufbau des Gradierwerkes rund 1,2 Millionen Euro gekostet.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird von den Bürgern geschätzt: " Ich bin
begeistert davon, was sich hier bewegt und tut ", sagt auch Helmut Melchert vom
Hüstener Heimatkreis. Die Hunde meint er damit nicht.

Die Rechtslage ist klar: Hunde sind auf dem Gelände noch erlaubt, müssen aber an
die Leine. Verunreinigungen durch Hundekot muss durch den Hundehalter beseitigt
werden. " Die Überwachung aber ist schwierig ", weiß Ulrich Betkerowitz, " ein Hund
müsste auf frischer Tat ertappt werden. " Er setzt ein letztes Mal darauf, dass die
soziale Kontrolle auch unter Hundehaltern helfen kann, das Problem zu lösen.

Wenn nicht, muss offenbar zu resoluten Schritten gegriffen werden. " Die letzte Lösung
wäre ein generelles Hundeverbot auf der Großen Wiese ", sagt Bezirksausschuss - Vor-
sitzender Günter Goßler ( CDU ).

Gefunden in der WR vom 20.04.2011

P.S. :
Bin ich ja mal gespannt, wie lange die Spender dann da noch stehen werden !!!

 
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zuletzt bearbeitet 23.04.2011 | Top

RE: Entfernung von Hundekot

#13 von Husky01 , 24.04.2011 17:15

Hallöchen hier sind noch zwei Artikel zum Thema Hundehinterlassenschaften.

Hundekot auf Spielflächen
Arnsberg Spielplatzpaten kritisieren Hundehalter
Arnsberg
Das jährliche Treffen der Arnsberger Spielplatzpaten hatte Anfang April
ein Schwerpunktthema. Neben anderen Dingen wurde lang über " Hundekot "
gesprochen.


Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass sich leider seit dem vergan-
genen Treffen nichts zum Positiven verändert hat. So berichtete besonders der
Pate des Spielplatzes in Bröckelmannspark über unzählige Hundehinterlassen-
schaften und uneinsichtige Hundebesitzer. Das Mitbringen von Hunden ist auf
Kinderspielplätzen grundsätzlich verboten. Das ist auch auf allen Spielplatz-
schildern zu sehen.

Aber allzu oft " übersehen " dies Hundebesitzer geflissentlich und getreu
dem Motto " Mein Hund tut doch nichts " setzen sie sich darüber hinweg.
" Auch Kinder haben Rechte " formulierte die Spielplatzpatin Voßwinkel, schließlich
bräuchten sie Platz und Raum für eine gesunde Entwicklung. Und dass Hundekot nicht
nur ein optisches sondern auch ein hygienisches Problem sei, dass sei ja allgemein bekannt.

Die Paten waren sich einig, dass sie dieses ärgerliche Problem und die Besitzer der
Hunde stärker in den Focus nehmen wollen. Im Interesse der Kinder unserer Stadt
bitten die Spielplatzpaten: " Hundebesitzer, entfernt den Kot eurer Hunde und lasst
sie vor allem nicht auf Flächen, die Kinder zum Spielen nutzen. "


Gefunden im Sauerland Kurier heute 24.04.2011

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#14 von Husky01 , 24.04.2011 19:17

So hier kommt Nummer zwei.

Da hört der Spaß auf !
Stadt Arnsberg macht Stimmung gegen Hundehalter
Müssen sich Arnsbergs Hundehalter zukünftig beim " Gassigehen "
verstecken ?


Arnsberg
Die Erhöhung der Hundesteuer ist der Stadt Arnsberg nicht genug, nach den vielen
Einschränkungen, die die Hundehalter bereits hinnehmen mussten, sind sie nun
erneut Zielscheibe. Jüngst lud man zur Pressekonferenz - Grund: Freilaufende
Hunde und deren Hinterlassenschaften sorgen für Unmut im Prestigeobjekt
Solepark. " Wir müssen draußen bleiben " dürfte es bald für Hund und Halter heißen.

Spült beträchtliche Summen in die Stadtkasse: Die Hundepopulation in Arnsberg
Müssen sich Hundehalter zukünftig verstecken? Im Hüstener Solepark möchte man
am liebsten ganz auf den Anblick der Hundefreunde und ihre Vierbeiner verzichten.

Stadt macht Stimmung gegen Hundehalter
Starke Verunreinigungen durch Tierkot / Bald Hundeverbot im Hüstener
Solepark ?

Von M. Lieflaender

Der Betrag ist enorm: 220 Millionen Euro Hundesteuer werden in Deutschland jähr-
lich kassiert. In kaum einer Kommune müssen Hundebesitzer so hohe Steuern
zahlen wie in Arnsberg. Jetzt droht nach der saftigen Steuererhöhung und den
Diskussionen um die Leinenpflicht auch noch ein Hundeverbot im Hüstener Solepark.
Müssen sich Arnsbergers Hundehalter zukünftig verstecken ?

" Wir bekommen seit letztem Jahr ständig Beschwerden wegen unangeleinter Hunde,
die hier im Solepark herum laufen ", sagt Ulrich Betkerowitz vom Ornungsamt der
Stadt Arnsberg. Der Hüstener Helmut Melchert fügt hinzu: " Von den Hunden geht
schließlich auch eine Gefahr für die Sportanlage aus. " Zwischenfälle mit Hunden sind
bislang keine bekannt. " Wir möchten aber darauf hinweisen, dass Hunde hier
sowieso nicht unangeleint laufen dürfen ",
so Betkerowitz weiter.

Ein weiteres Ärgernis stellt die " starke Verunreinigung durch Tierkot " dar, wie Stadt
und Vereine unisono erklären. Man müsse " wirklich aufpassen, um nicht in Hunde-
kot zu treten "
. " Es kann nicht sein, dass wir dem Ganzen weiter zuschauen
müssen ", ereifert sich auch Andreas Haase von Hüsten 09, " der Solepark ist kein
Gassigeh - Park ! "
Gepflegt wird die Anlage von einigen Gärtnern, diese möchte
man jedoch nicht damit beauftragen, den Kot zu beseitigen.

" Wir wollten ein generelles Tierverbot "

" Ursprünglich wollten wir für den Solepark sowieso ein generelles Tierverbot ",
so Günter Goßler vom Hüstener Bezirksausschuss. Doch da Hundehalter nun mal auch
Wähler sind, lässt sich vermuten, das die Stadt sich entschieden hat, Milde walten zu
lassen und stellte kurzfristig zwei Kotbeutelautomaten auf.Man erinnere sich: Vor
einigen Jahren wurden schon einmal Automaten aufgestellt, damals jedoch im
Bröckelmanns Park. Als diese dem Vandalismus zum Opfer fielen, baute man die
Tütenspender schnell wieder ab, seitdem vergammeln die teuren Automaten auf dem
Bauhof. " Es hat auch keinen Sinn, sie wieder im Stadtgebiet aufzustellen ", meint der
städtische Pressesprecher, Dirk Hammel, " sie würden ja doch nur zerstört ". Warum Kotbeutelautomaten in den anderen Städten wie beispielsweise Sundern gut ange-
nommen werden, in Arnsberg angeblich oder tatsächlich jedoch nicht, darauf weiß
Hammel keine Antwort. Eine Ausnahme scheint es allerdings zu geben: So darf
Moosfelde ebenfalls einen Kotbeutelautomaten sein eigen nennen.

Keine Zivilcourage

Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere dort nicht weg räumen, werden
von Privatleuten auf ihre Pflichten hingewiesen. In Moosfelde herrsche - dank des
Quartiersmanagements ein neuer Geist, so Hammel. Im übrigen Stadtgebiet sei davon
nichts zu spüren. " Die Bürger haben keine Zivilcourage mehr, sie sprechen die Hunde-
halter nicht auf ihr Verhalten an ", meint auch Günter Goßler vom Bezirksausschuss
Hüsten. Das Ordnungsamt könne es auch nicht richten, zum Einen müsse man Hund
und Halter auf bzw bei " frischer Tat " ertappen, zum Anderen habe man sowieso nicht
genügend Kapazitäten frei.

Andere Städte sind da schon weiter: In Menden, so hört man, sorgen Ein - Euro -
Jobber für eine saubere Stadt. Die Resonanz ist wohl von Seiten der Ein - Euro -
Jobber als auch von der Bevölkerung positiv. Mehrkosten sind dadurch keine entstanden. Ursprünglich sollten dem Kindergarten in Lendringsen finanzielle Mittel gekürzt werden,
diese wurden dann von privater Seite aufgestockt. Eine Win - Win - Situation für alle
Beteiligten.

Die Stadt Arnsberg will von einer solchen Lösung nichts wissen : " Es wäre
nicht sozial, Ein - Euro - Jobber zu engagieren. Die Hundehalter dürfen die Verant-
wortung nicht abgeben ", erklärt Pressesprecher Hammel. Auf die hohen Steuerein-
namen der Hundehalter möchte die Stadt natürlich auch weiterhin nicht verzichten.
Dennoch wird es im Solepark für Hund und Herrchen wohl demnächst heißen:
" WIR MÜSSEN DRAUßEN WARTEN ".

IHRE MEINUNG ?
Sind auch Sie für ein generelles Hundeverbot im Solepark ? Auf welche Weise sollte die
Stadt Ihrer Meinung nach vom Hundekot befreit werden oder ist er möglicherweise gar
kein so großes Problem ? Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften ! Kontaktieren Sie uns
schriftlich oder per Mail : Wochen Anzeiger Arnsberg, Apothekerstraße 51,
59755 Arnsberg, E-Mail: redaktion@wochenanzeiger-arnsberg.de

P.S.: In diesem Bericht ist endlich mal erwähnt worden, wo in Arnsberg damals die
Tütenspender standen: Denn Arnsberg ist nicht gleich Arnsberg !!!!
Hier in ALT ARNSBERG standen solche Dinger nicht nur in NEHEIM !!!!!

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#15 von Husky01 , 11.09.2011 00:01

Noch was passendes zum Thema.
ÄRGERLICH: Hundehalter weiß sich wohl nicht korrekt zu benehmen
Kaum zu glauben - HUNDEHAUFEN SIND EINFACH - MIST
Vermeintlich uneinsichtiger Hundehalter sorgt in der Neheimer Fußgängerzone für Verdruss
von Frank Albrecht
Neheim
Wer einen Hund hat, der sollte sich kümmern, meint die Neheimer Geschäftsfrau Ute Heimann vom gleichnamigen
Schuhgeschäft in der Fußgängerzone. Erst hat sie noch nichts gesagt, aber jetzt sind ihr die Hinterlassenschaften eines noch unbekannten Vierbeiners ein Dorn im Auge.
Es ist nicht das erste Mal passiert und lässt sich zeitlich schon recht genau einordnen: " Regelmäßig zwischen 08.45 und 09.15 Uhr müssen wir uns wieder ärgern ", erzählt Ute Heimann, die es leid ist. Irgendein Hundebesitzer lässt seinen Vierbeiner in den Eingang zur Hauptstraße 30 marschieren und dort vor dem Schaufenster des Schuhladens sein Geschäft verrichten. Und das mit unschöner Regelmäßigkeit. " Gerade in dieser Woche hatten wir schon zweimal den Mist dort liegen ", schimpft sie. Nein, dass sie ein Hundehasser sei, dagegen verwehrt sich Ute Heimann energisch. " Ich habe selber schon mehrere Hunde gehabt ", sagt sie. Aber das hier habe mitten in der Stadt nichts zu suchen.
" Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Hundehalter, die wissen, wie sie sich richtig verhalten müssen ", erklärt die Geschäftsfrau. Schließlich gebe es für jeden Hundehalter eine Verpflichtung und Tütchen für die Hinterlassenschaften könne man sich mitnehmen oder zur Not auch besorgen. " Wenn ich denjenigen erwische, gibt's eine Anzeige ", da gibt sich Ute Heimann entschlossen. Einzig an den nötigen Hinweisen fehlt es ihr noch. Die erhofft sich Ute Heimann jetzt von Passanten oder Geschäftsleuten in der Nachbarschaft, die zur besagten Uhrzeit vielleicht etwas gesehen haben könnten.
Für Hinweise, die den Übeltäter und seinen Vierbeiner überführen könnten, ist die Geschäftsfrau bereit, eine Belohnung von 50 Euro auszuschütten. " So kann es einfach nicht weitergehen ", sagt sie und hofft auch auf Einsicht.

Gefunden in dem gestrigen Wochen Anzeiger (10.09.2011)

 
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zuletzt bearbeitet 11.09.2011 | Top

RE: Entfernung von Hundekot

#16 von Husky2004 , 11.09.2011 05:50

Wäre an der ihrer Stelle auch sauer. In Winterberg z.B. sieht es in der Innenstadt (besonders im Winter) teilweise schlimm aus. Da haben auch viele Touris ne Fusshupe im Schlepp.

 
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RE: Entfernung von Hundekot

#17 von Husky01 , 11.09.2011 11:03

Boh ey, das ist ja schon mehr wie ne SAUEREI. Das ist ein Imageverlust für Winterberg !!!
Aber gerade Touris sollten auch auf ihre Hunde acht geben. Oder sie machen das bei sich in
der Heimat genauso!!

 
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